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Was unpolitisches: Filtersynchronisierung per Subversion

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Assigned keywords: Computer

Nach Texten über Wulff und die Grünen in BW mal wieder was unpolitisches. IMAP-Mailzugänge sind etwas feines, jedoch litt ich an den fehlenden Filterregeln auf der jeweils anderen Maschine; beispielsweise habe ich zu Hause nicht die schönen Filterregeln gehabt, um mir die ganzen automatischen Statusmeldungen aus dem Arbeitsaccount zu filtern.

Hinsichtlich des Arbeitsaccounts hätte ich mich in Sieve reinarbeiten können, ein kurzer Blick darauf liess mich aber die Bequemlichkeit der GUI von Thunderbird vorziehen. Sieve wäre zwar die bessere Lösung, brächte mir aber für den Rest ohnehin nichts.
Da kam mir der Gedanke, dass ich mir seit geraumer Zeit einen Subversion-Webspace leiste. Das ist übrigens eine sinnvolle Investition: drei Euro pro Monat für Subversion-Repositories, auf denen ich mein eigener Herr bin. Macht sich zigmal bezahlt im Vergleich dazu, dass ich das ganze zwar bei etwa Sourceforge kostenlos bekommen könnte, dafür dann aber die ganze Werbung usw. usf. am Hals hätte.

Jetzt macht es sich wieeder einmal bezahlt: ich habe einfach Teile meines Thunderbird-Profils in ein eigenes Subversion-Repository geschrieben.
Die Konten liegen unter Mail oder ImapMail, und darin befindet sich die Datei msgFilterRules.dat, die die Regeln in einem Klartextformat enthält. Klartext ist gut, damit kann man per Subversion problemlos diffen.

Es ist allerdings darauf zu achten, dass die Mailprofile in allen Instanzen gleichlautende Servernamen haben. Dies ist problematisch, wenn man etwa einen Server als imap.test.invalid oder mail.test.invalid ansprechen kann und dementsprechend unterschiedlich eingerichtet hat.
Im Zweifel muss man an der prefs.js rumschrauben und das Profil umbenennen; letzteres tut man natürlich nur, wenn Thunderbird nicht ausgeführt wird, wobei ich warnend davon ausgehe, dass das nur diejenigen machen, die sich das zutrauen und eine Sicherung haben.

Denkbar wäre es auch, das Thunderbird-Profil ganz in das Repository zu schreiben bzw. sich auf die Konfigurationsdaten zu beschränken. Das scheitert in meinem Fall, weil ich bei der Arbeit nicht meine ganzen privaten Accounts haben will, aber bei Gelegenheit werde ich das mal testen.

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